Lernen fürs Leben Siegen e.V.

Vertrauen ist das eine goldene Wort, das in der Zukunft das soziale Leben beherrschen muss. Liebe zu dem, was man zu tun hat, ist das andere goldene Wort. Rudolf Steiner, Oxford 29. August 1922


Lernen fürs Leben

Neue Perspektiven für eine waldorfpädagogische Förderschule
in der Region Siegerland / Sauerland / Oberberg

„Lernen fürs Leben“ ~ diesen Namen haben wir unserm Trägerverein gegeben, weil wir das weiterpflegen wollen, was seit Jahren unser Herzensanliegen ist: aus den Impulsen der Waldorfpädagogik mit „unseren“ besonderen Kindern zusammen zu lernen, für das große bunte Leben, was noch auf unsere Kinder und uns wartet.

Ja, auch wir Erwachsenen lernen! Als Rudolf Steiner, seiner Zeit weit voraus, die erste Waldorfschule aufbauen half, sagte er: Derjenige sei ein guter Lehrer, der sich am Ende des Schuljahres sagen könne: er selbst habe am meisten gelernt. Und was man so „Schule“ nennt, sei doch eigentlich die Vorschule für die „große Schule“, die das Leben selbst ist.


Wir wollen einen gemeinschaftlichen, offenen Lernort, der sich in das pulsierende Leben bewusst und zukunftsfähig einfügt!

Einen solchen Ort hatten wir!

Aber dann mussten wir miterleben, wie erwachsene Entscheidungsträger sich als lernunwillig zeigten. Sie manövrierten sich ~ und mit sich unsere liebe Schule ~ in eine Sackgasse, fanden den Rückwärtsgang nicht und „mussten“ schließlich die Mauer am Ende der Sackgasse mit Gewalt durchstoßen.

Von dem Scherbenhaufen haben Sie wohl gehört ~ wenn auch über „die Zeitung“ vielleicht in verzerrter Sicht. Jeder kann sich denken, wieviel echtes Leid dort geschehen ist, und welch tragische Richtungsänderung unsere bisherige Wirkensstätte damit vollzogen hat.

Wir wissen nicht, ob es noch zu einer Umkehr kommt ~ sei es durch Erfahrungen des Scheiterns, die wir niemandem wünschen, die sich jedoch bald nicht mehr verbergen lassen, sei es durch gerichtliches oder behördliches Intervenieren, oder, und dies wäre für alle das beste: indem man sich doch noch aus Einsicht dem demokratischen Urteil der Gemeinschaft stellt, indem man endlich die seit Monaten vergeblich eingeforderten Mitgliederversammlungen durchführt. In dem schwierigen Umfeld sind uns in vieler Hinsicht die Hände gebunden, und die Mühlen der Justiz, wo noch einige Dinge liegen, mahlen langsam.


Eins aber erfahren wir in unserer Vereins- und Vorstandsarbeit: wir sind eine starke Gemeinschaft. Und, für uns selbst überraschend: diese Stärke scheint sogar aus der erlebten Destruktion zu kommen, die es uns gelingt zu verwandeln. Das spricht für den Impuls, den wir hatten und haben.

Unser Ziel: eine neue Schule

Der Blick zurück ~ den wir Ihnen hier nicht ersparen wollten, denn er gehört zu uns und wir sind keine Automaten ~ lähmt uns also nicht, sondern beflügelt uns. Und auch wenn unser Weg zu einer neuen ~ oder erneuerten ~ Schule länger und mühsamer werden sollte als wir uns heute denken: wir legen die Hände nicht in den Schoß, sondern verfolgen in Ruhe, Offenheit und Geduld unser Ziel: wieder eine Stätte zu haben, wo die Reichtümer einer heilenden Menschenpädagogik unseren Kindern und uns zugute kommen können.

Träume sind wichtig! Uns schwebt eine Schule vor, in der wir alle Kinder aufnehmen können, die „ein bisschen etwas Kleineres“ brauchen: eine überschaubare Lernumgebung, eine kleine, stabile Klassen- und Schulgemeinschaft, langjährig stabile Beziehungen zu Erwachsenen („Klassenlehrer“-Prinzip, verlässliche IntegrationshelferInnen). Ob die Kinder dabei alle den Kriterien der offiziellen Förderschwerpunkte entsprechen müssen, oder ob es auch möglich sein wird, Kinder ohne eine solche Begutachtung aufzunehmen, als eine besondere Form der Inklusion? Das Schulwesen entwickelt sich weiter, und neue Türen werden vielleicht geöffnet …


Wo soll die Schule sein?

Wir müssen das Schicksal mitsprechen lassen. Ein Standort in Siegen wäre uns natürlich lieb ~ aber möglicherweise werden wir uns auch ein wenig in Richtung Norden, ins Sauerland oder ins heitere Oberbergische orientieren. Helfen Sie mit!

Wann soll es losgehen?

Am liebsten 2024! Das wäre schön, weil der „Heilpädagogische Kurs“ Rudolf Steiners in diesem Jahr sein 100. Jubiläum feiert!

Unsere Ressourcen …

… können sich sehen lassen. Eine Reihe von erfahrenen, gut ausgebildeten KollegInnen wartet nur darauf, wieder in der bewährten Form mit Kindern arbeiten zu können. Entsprechend viele Kinder und Familien erhoffen sich unsern Neubeginn. Eigentlich ist alles da. Mit der Schulaufsichtsbehörde haben wir Kontakt.

Was noch fehlt, ist ein Gebäude oder Gelände für unsere Schule!

Jetzt sind Sie an der Reihe!

Wollen Sie uns helfen?

O ja, das können Sie!

Und warum zwei Vereine?

Das ergibt sich aus dem NRW-Schulrecht für freie Schulen. Damit sind wir für den Schulstart schon richtig aufgestellt:

Stand: Januar 2024



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